Tischtennis Regeln:

Beim Tischtennis können Sie entweder 1 gegen 1 oder im Doppel spielen.

In der Regel gibt es mehrere Sätze, die ein Match entscheiden. Wie viel Sätze gespielt werden ist unterschiedlich. Im den meisten Fällen geht ein Spiel über 3 Gewinnsätze. Man kann dazu auch sagen das System „Best of Five“ wird angewendet. Das bedeutet, es gewinnt derjenige, der zuerst 3 Sätze gewonnen hat.

AUFSCHLAG

Der Ball muss bei einer regelgerechten Angabe mit flacher Hand, über sowie hinter der Grundlinie (hintere Tischkante), wenigstens 16cm hochgeworfen und so gespielt werden, dass er einmal auf die eigene Plattenhälfte springt und dann über das Netz auf die andere springt. Berührt der Tischtennisball dabei das Netz, so wird in der Regel dieser Aufschlag wiederholt.

Ein Aufschlag beginnt mit dem Hochwerfen und endet mit dem Aufspringen auf die gegnerische Tischhälfte.

Wer zu Spielbeginn aufschlägt wird ausgelost. Der Gewinner kann sich für das erste Aufschlagsrecht oder die Tischseite entscheiden.

Nach einem Satzwechsel beginnt der Spieler mit den Aufschlägen, welcher im vorherigen Satz nicht zuerst aufschlug.

Im Satz wechselt das Aufschlagrecht den Spielständen entsprechend. Bei einem 11er Satz hat jeder Spieler zwei Gewinnpunkte lang Aufschlag, d.h. nach jeder geraden Spielstandssumme wechselt das Aufschlagsrecht. Beim Einzel ist es nicht von Bedeutung, wo der Ball auf der entsprechenden Tischhälfte landet. Die Mittellinie ist lediglich für den Aufschlag im Doppel von hoher Wichtigkeit.

DOPPEL

Bei einem Doppelmatch bilden zwei Spieler ein Team und spielen gegen ein anderes Team.

Die Ballwechsel erfolgen wie bei einem Einzel, nur dass jetzt die einzelnen Spieler eines Teams abwechselnd den Ball spielen. Wird nicht abgewechselt, d.h. spielt ein Spieler 2mal nacheinander, so erhält das Gegnerteam einen Punkt.

Bei den Aufschlägen im Doppel ist zu beachten, dass diagonal von der rechten Seite einer Tischhälfte (die Mittellinie teilt die Tischhälfte in eine linke und eine rechte Seite) auf die linke Seite der gegnerischen Tischhälfte gespielt wird (aus Sicht des Aufschlägers). Springt der Ball auf der eigenen Hälfte auf die linke bzw. auf die andere Seite der gegnerischen Hälfte, so bekommt das Gegnerteam einen Punkt (Fehlaufschlag). Das gilt auch im Falle eines Netzaufschlages.

AUFSCHLAGWECHSEL

Es wird festgelegt welcher Spieler des Gegnerteams den Aufschlag annimmt. Dieser führt dann nach einem Aufschlagwechsel seine Angaben auf den anderen Spieler des eigenen Teams.

Zu Beginn entscheidet sich das Team, welches als erstes aufschlägt, wer die erste Angabe ausführt.

Nach einem Satzwechsel bzw. nach einem Seitenwechsel im Entscheidungssatz muss die Angabe des Aufschlägers auf den anderen Spieler des Gegnerteams ausgeführt als im Satz zuvor bzw. vor dem Seitenwechsel.

Spieler 4 müsste also nun die Aufschläge von Spieler 1 annehmen.

Welcher Spieler eines Teams zu Beginn aufschlägt ist auch nach einem Satzwechsel frei wählbar. Das aufschlagannehmende Team muss sich zu Satzbeginn nach dem aufschlaggebenden Team richten. Bei einem Seitenwechsel im Entscheidungssatz wird das Aufschlagrecht nicht gewechselt. Es richtet sich immer noch nach dem Spielstand.

ZÄHLWEISE

2002 wurden die Regeln der 21er- durch die 11er Sätze ersetzt. Ein Satz endet demnach, wenn ein Spieler 11 Punkte erreicht hat. Dabei ist allerdings der nötige Vorsprung von mindestens 2 Punkten zu beachten. Der Satz kann also nicht bei einem Spielstand von 11-10 enden.

Die Satzverlängerung hat kein Punktelimit. Sie ist beendet, sobald ein Tischtennis-Spieler 2 Punkte mehr als der Gegner erreicht. Jedoch gibt es eine Zeitbegrenzung von 10 Minuten für einen Satz, wenn mindestens ein Spieler bzw. Doppelteam weniger als 9 Punkte nach dieser Zeit hat.

Nach jedem Satz wird die Seite gewechselt, aber im Entscheidungssatz gibt es auch noch einen Seitenwechsel. Dieser findet statt, sobald ein Spieler oder Doppel 5 Punkte erreicht.